



Emma wartet. Still, geduldig – und doch voller Hoffnung.
Ihre Vergangenheit liegt im Dunkeln. Gefunden auf den Straßen von Nagykáta, ohne Chip, ohne jemanden, der nach ihr suchte, kam sie ins Tierheim in Ungarn. Niemand weiß, was sie erlebt hat. Aber was man heute sieht, ist eine Hündin, die sich ihr freundliches Herz bewahrt hat.
Emma ist etwa drei Jahre alt, ein aufgeweckter Pumi/Puli-Mix mit klugen Augen und einem feinen Gespür für ihre Umgebung. Ganz typisch Hütehund bringt sie Aufmerksamkeit und Sensibilität mit – Eigenschaften, die sie zu einer wunderbaren Begleiterin machen.
Anfangs fiel es Emma nicht leicht, sich auf Menschen einzulassen. Sie brauchte Zeit, wollte nicht von jedem sofort angefasst werden und begegnete Neuem mit Vorsicht. Doch genau hier zeigt sich, wie viel Entwicklung in ihr steckt: Die liebevolle und geduldige Arbeit der Stationsleitung hat ihr geholfen, Vertrauen zu fassen und Sicherheit zu gewinnen. Diese Unsicherheit hat Emma inzwischen hinter sich gelassen.
Heute zeigt sie sich offen, zugewandt und genießt die Nähe zu „ihren“ Menschen sehr. Sie ist verschmust, sucht aktiv Kontakt und freut sich über jede Aufmerksamkeit, die man ihr schenkt.
Im Tierheim beweist sie jeden Tag, wie bereit sie für ihr neues Leben ist. Sie läuft zuverlässig an der Leine, meistert Hundebegegnungen souverän und genießt ihre Spaziergänge. Autofahrten sind für sie kein Problem.
Mit anderen Hunden versteht sich Emma gut, auch Katzen begegnet sie freundlich. Im Freilauf zeigt sie sich sozial und ausgeglichen.
Man spürt es deutlich – sie ist angekommen im Hier und Jetzt, bereit, zu vertrauen, bereit, ihr Herz zu verschenken.
Was Emma jetzt noch fehlt, ist ein eigenes Zuhause. Ein Ort, an dem sie nicht nur „eine von vielen“ ist. Menschen, die ihr weiterhin Sicherheit geben, sie lieben und ihr zeigen, dass sie endlich angekommen ist.
Vielleicht wartet Emma genau auf dich.
Emma reist kastriert, geimpft, gechipt und mit einem EU-Heimtierausweis in ihr neues Zuhause.
Die Eindrücke, die wir schildern, basieren auf den aktuellen Beobachtungen im jeweiligen Umfeld und stellen lediglich eine Momentaufnahme dar.
Ein neues Zuhause, neue Menschen und neue Routinen bedeuten für jeden Hund eine große Umstellung, auf die er individuell reagieren kann. Eigenschaften und Verhalten können sich weiterentwickeln, verändern oder auch erst im neuen Umfeld vollständig zeigen. Wir stehen gerne beratend zur Seite, um den Übergang bestmöglich zu begleiten.
Wenn du über eine Adoption nachdenkst, lies dir zunächst den Vermittlungsablauf durch.
Alle Hunde werden vor der Ausreise geimpft, gechipt, entfloht, entwurmt und kastriert (Ausnahme sind Welpen bis 10 Monate und sehr alte Hunde). Hunde, die älter als 10 Monate sind, werden zudem auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Unser komplett ehrenamtliches, deutsches Team leistet Vermittlungshilfe für die Stiftungen vor Ort und kümmert sich um Vorkontrolle und Co und ist dein direkter Ansprechpartner. Die Schutzgebühr geht zu 100% direkt an die Stiftungen und hilft dem nächsten Notfall.
Wenn du noch Fragen hast, schreibe unserem Vermittlungsteam gern eine Nachricht.